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Anbau vom Faserhanf
Anbau vom Faserhanf

Anbau vom Faserhanf

 

Seit Anfang der Neunzigerjahre ist Faserhanf eine Abwechslung und Bereicherung in der Fruchtfolge. Der Anbau von Hanf ist gekennzeichnet durch niedrigen Energieeinsatz und hohe Erträge. Beim Hanfanbau benötigt man weder Pestizide, Fungizide noch Herbizide. Die Düngung erfolgt mit Stallmist, Gülle und/oder Gärresten, Kunstdünger ist meistens nicht notwendig.

Der Hanfanbau  passt sehr gut in eine traditionelle Fruchtfolge. Die Hanfpflanze verbessert die Boden-struktur und die Nachfolgefrucht hat dadurch einen großen Vorteil. Weil die Ernte vom Hanf nur mit dafür entwickelter Landtechnik erfolgt, übernimmt HempFlax die Organisation und Ernte für den Anbauer. HempFlax hat zusammen mit Lohnunternehmern umfangreich in die Erntetechnologie investiert. Die Kosten für die gesamte Ernte trägt HempFlax, sodass die Anbauer ein sehr niedriges finanzielles Risiko beim  Anbau von Hanf haben.  Der Landwirt ist für die Bodenbearbeitung, die Aussaat und die Düngung verantwortlich. Das zertifizierte Saatgut erhält der Landwirt über HempFlax. Die Kosten für Saatgut können bei Lieferung gezahlt werden oder werden mit dem Strohertrag verrechnet.

Die Aussaat erfolgt  meistens Anfang Mai, wenn die Bodentemperatur und Feuchtigkeit stimmen. Hanf braucht warmen und feuchten Boden. Anfang August ist der Hanf erntereif. Mit einem eigens für die Hanfernte umgebauten Häcksler erfolgt das Mähen und Einkürzen der Hanfstängel auf ca. 60 cm Länge. Das Mähgut wird auf dem Acker im Schwad abgelegt und die Bastfasern können durch die Einwirkung von Regen, Tau und Sonne sich vom Holz der Restpflanze langsam lösen. Diesen Vorgang nennt man Feldröste. Während dieser Liegezeit werden die Stängel regelmäßig gewendet. Anschließend erfolgt das Aufsammeln und Pressen des getrockneten und gerösteten Hanfstroh in Quaderballen. Bis zu ihrer weiteren Verarbeitung werden die Hanfballen in den Vorratslagern von HempFlax in Oude Pekela trocken gelagert.

Im Vergleich zum Anbau von Winterweizen benötigt der Landwirt für den Hanfanbau je Hektar nur 50% der Arbeitszeit.

 
Vorteile:

·         extensive Arbeit

·         Bodenverbesserung

·         Bodenreinigung

·         Kein Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden

·         Kein Kunstdünger

·         Gute Fruchtfolge und/oder Jahr auf Jahr Anbau

·         Sehr gut geeignet für Ökobetriebe

Der Anbau von Hanf findet in einem Umkreis von 50 km rundum Oude Pekela statt. Außerhalb dieses Umkreises nur nach Rücksprache mit HempFlax.

Der Hanfanbau ist ökonomisch und ökologisch, auch für Ihren Betrieb. Fragen Sie nach.
Der Anbau im Deutschland wird Begleitet durch den Beratungsringen im Altkreis Aschendorf/Hümmeling.
Ansprechpartner ist  Herr Schmees (Telefon: 04962 / 9131500).

 

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